WebSeminar Falschnachrichten September 2020

DNGK-WebSeminar

Umgang mit Falschnachrichten in den Medien

25. September 2020

Der WHO-Generalsekretär hat im Kontext mit COVID-19 den Begriff „Infodemic“ geprägt und meint damit die schädlichen Effekte vielfach verbreiteter Falschnachrichten.

Falschnachrichten sind falsche, manipulierte oder verzerrte Aussagen – z.B. zu COVID-19, die keine satirische oder parodistische Absicht verfolgen. Sie lassen sich erst sicher so bezeichnen, nachdem sie gründlich geprüft wurden.

Mehrere Autor*innen des DNGK haben dazu im Mai 2020 ein Papier veröffentlicht, das die aktuelle wissenschaftliche Literatur zu diesem Phänomen speziell bei COVID-19 analysiert (siehe https://ww1.dngk.de/umgang-mit-falschnachrichten/.

Nicht nur während der Corona-Pandemie können falsche Nachrichten Schaden anrichten. Doch gerade in Zeiten der Verunsicherung zeigen sich deren schädliche Folgen besonders deutlich.

Deshalb hat das DNGK den Umgang mit Falschnachrichten zum Thema seines ersten WebSeminars im September 2020 gemacht.

Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Journalismus wurden in Anwesenheit von ca. 60 Teilnehmenden folgende Fragen diskutiert:

    • Welche Methoden sind notwendig, um Falschnachrichten als solche zu identifizieren und zu widerlegen?
    • Welche Strukturen braucht es, um effektiv gegen Falschnachrichten vorgehen zu können – und welche Grenzen gibt es dabei?
    • Wie kann Kooperation gestärkt werden, und was kann jede*r einzelne tun?

Programm:

Podcast zum Thema

Bitzer, Eva Maria und Corinna Schaefer. “Der Umgang mit Falschnachrichten in digitalen Medien (Podcast),” Oktober 2020. https://highways2health.de/podcast/04-gesundheitskommunikation.html

 

Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 31.12.2021

DNGK-Webseminar zur Leichten Sprache

Barrierefreie Gesundheitskommunikation – ein Überblick

2. Dezember 2021 von 17:00 – 19:00 Uhr

Noch nie wurde gutes Gesundheitswissen als so wichtig angesehen wie heute. Doch medizinische Informationen sind häufig kompliziert und gehen an den Bedürfnissen vieler Menschen vorbei. Eine Lösung bietet die barrierefreie Gesundheitskommunikation. Aber was ist damit genau gemeint? Wie blicken Betroffene auf das Thema? Und wie können wir Informationen entwickeln, die verständlich und evidenzbasiert zugleich sind? 

Kommune macht gesundheitskompetent

Um diese Fragen zu beantworten, lädt die DNGK-Arbeitsgruppe „Barrierefreie Gesundheitskommunikation“ alle Interessierten zu einem Webseminar und wissenschaftlichen Austausch ein. Im Fokus der ersten Veranstaltung der Arbeitsgruppe steht die Leichte Sprache.

Im Rahmen des Webseminars führt die Forschungsstelle Leichte Sprache in die barrierefreie Gesundheitskommunikation ein und gibt einen Überblick über barrierefreie Kommunikationsformen. Anschließend beleuchten Beispiele, wie Gesundheitsinformationen barrierefrei gestaltet oder in Leichte Sprache übertragen werden können, ohne dass Anforderungen an Evidenzbasierung verloren gehen. Und die Perspektive Betroffener macht eindringlich deutlich, warum barrierefreie Informationen so wichtig sind.

Impulsreferate

Folgende Vortragende präsentieren und diskutieren:

  • Hans-Günter Meyer (Patientenvertretung):
    Warum barrierefreie Informationen wichtig sind
  • Sarah Ahrens und Janina Kröger (Forschungsstelle Leichte Sprache):
    Barrierefreie Gesundheitskommunikation aus wissenschaftlicher Sicht
  • Sabine Schwarz (Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin):
    Leichter gesagt, als getan – Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache
  • Kristin Leyerer (Krebsinformationsdienst):
    Barrierefreie Gesundheitskommunikation – Praxisbeispiele des Krebsinformationsdienstes

Moderation: Sarah Ahrens (Forschungsstelle Leichte Sprache, Uni Hildesheim)

Anmeldung zum Webseminar: office (at) dngk.de
Die Teilnahme ist kostenfrei.


Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 04.11.2021

Webseminar Kommune macht gesundheitskompetent

DNGK-WebSeminar

Kommune macht gesundheitskompetent

14. Oktober 2021

Studienergebnissen zufolge haben viele Menschen in Deutschland nur eine unzureichende Gesundheitskompetenz – es fällt ihnen nach eigener Einschätzung schwer, Gesundheitsinformationen zu verstehen, diese kritisch zu beurteilen und zur Verbesserung der eigenen Gesundheit zu nutzen. Neben einem Mangel an individuellen Fähigkeiten ist dafür auch die stetig wachsende Komplexität des Gesundheitssystems ursächlich, die an die Nutzer*innen immer höhere Herausforderungen stellt. Kommunen können eine Schlüsselfunktion bei der Förderung von Gesundheitskompetenz einnehmen.

Planung und Realisierung

Weitere Informationen zur Online-Tagung


Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 04.11.2021

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